103 Stolpersteine vor 25 Häusern in Lich, Langsdorf und Muschenheim, verlegt seit 2019. Sie erinnern an Menschen, die im Nationalsozialismus verfolgt, entrechtet, vertrieben oder ermordet wurden. Jeder Stein liegt vor dem letzten frei gewählten Wohnort.
Einen Stein finden
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Bei der Verlegung von Stolpersteinen in Muschenheim 2024 mit Stolperstein-Künstler Gunter Demnig Foto: Simon Malz -
Die neuen Stolpersteine, kurz nach der Verlegung. Foto: Simon Malz -
Lich, 18. April 2026: Menschen versammeln sich zur Verlegung. Foto: Simon Malz -
Konfirmandengruppen und Schulklassen stellen die Schicksale der Familien vor. Foto: Simon Malz -
Gunter Demnig verlegt die meisten Steine selbst. Foto: Simon Malz -
Jede Messingtafel misst zehn mal zehn Zentimeter. Foto: Simon Malz -
Zum Schluss werden die Steine gesäubert. Foto: Simon Malz
Heute erinnern wir an …
Familie Leopold Bamberger, Alter Rathausplatz 7, Muschenheim
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Leopold
BambergerJg. 1865 unfreiwillig verzogen Frankfurt/Main deportiert 1942 Theresienstadt ermordet 17.10.1942
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Jenny
Bambergergeb. Mayer Jg. 1877 unfreiwillig verzogen Frankfurt/Main deportiert 1942 Theresienstadt ermordet 6.10.1942
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Julius
BambergerJg. 1897 verzogen Frankfurt/Main ‚Schutzhaft‘ 1938 KZ Buchenwald Flucht 1939 USA
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Hugo
BambergerJg. 1900 verzogen Frankfurt/Main Flucht 1938 USA
Aus dem Archiv
Was sind Stolpersteine?
Stolpersteine sind kleine Messingtafeln im Gehweg, jede mit einem Namen, einem Geburtsjahr und einem Schicksal. Sie liegen vor dem letzten frei gewählten Wohnort eines Menschen und gehören zum größten dezentralen Denkmal der Welt, das der Künstler Gunter Demnig begonnen hat.
Mitmachen und die Erinnerung weitertragen
Erinnerung gelingt gemeinsam. Ob bei der Recherche, im Schulprojekt, bei einer Patenschaft oder bei der nächsten Verlegung: Die Arbeitsgruppe in Lich freut sich über jede Beteiligung.
Nächster Termin
Vortrag von Gunter Demnig: Stolpersteine – Spuren und Wege Kulturzentrum Bezalel-Synagoge, Amtsgerichtsstraße 4, 35423 Lich